Internationales Donaufest in Ulm

Reger Besuch am Informationsstand – europäischer Austausch, Jugendmigration und die Vielfalt des Donauraums im Mittelpunkt.

Die Europa-Union Donau-Riss blickt auf einen erfolgreichen Auftritt beim Internationalen Donaufest zurück. Trotz der hohen Temperaturen besuchten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger den Stand im Themenzelt, informierten sich über die Arbeit der Europa-Union und diskutierten über aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen im Donauraum.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Jugendmigration. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich damit auseinandersetzen, weshalb viele junge Menschen ihre Heimatregion verlassen, welche Folgen dies für die betroffenen Länder und Kommunen hat und welche Perspektiven europäische Zusammenarbeit eröffnen kann. Darüber hinaus entstanden zahlreiche Gespräche über Demokratie, Frieden, Mobilität, politische Bildung und den grenzüberschreitenden Austausch entlang der Donau.
„Das Donaufest hat erneut gezeigt, wie groß das Interesse an europapolitischen Themen auch auf kommunaler und regionaler Ebene ist. Gerade das persönliche Gespräch schafft Verständnis für unterschiedliche Perspektiven und stärkt den europäischen Zusammenhalt“, erklärt Johannes Merseburg.
Auch Jannik Prassler zieht eine positive Bilanz: „Trotz der hohen Temperaturen war unser Stand durchgehend gut besucht. Besonders erfreulich war, dass Menschen verschiedener Generationen miteinander über die Zukunft Europas und des Donauraums ins Gespräch gekommen sind.“
Das Internationale Donaufest bot dafür einen passenden Rahmen. Mit seinen kulturellen Beiträgen, Begegnungen und Diskussionen wurde es erneut zu einem Fest der Multikulturalität und der Vielfalt. Menschen aus unterschiedlichen Staaten, Regionen und gesellschaftlichen Zusammenhängen kamen zusammen und machten die europäische Idee unmittelbar erlebbar.
„Der Donauraum verbindet Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und historischen Erfahrungen. Das Donaufest macht diese Vielfalt sichtbar und zeigt zugleich, dass Europa vom Austausch, von Offenheit und von gemeinsamer Verantwortung lebt“, betont Lorenz Hoffmann.