ERFOLGREICHE BADEN-BADENER SCHÜLER BEIM EUROPÄISCHEN WETTBEWERB

Überaus erfolgreich haben sechs Baden-Badener Schulen am diesjährigen Europäischen Wettbewerb „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ teilgenommen, und so konnten insgesamt 98 Preisträgerinnen und Preisträger gestern (17. Juni 2026) im Löwensaal in Lichtental ihre Auszeichnungen und Preise entgegennehmen.
Zum 73. Mal fand der Wettbewerb der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. statt, der sich in diesem Jahr mit dem Thema „Menschenrechte“ beschäftigte. Menschenrechte bilden das Fundament Europas. In Krisenzeiten – etwa durch politische Konflikte, soziale Ungleichheit oder den Klimawandel – geraten sie jedoch zunehmend unter Druck. An die Schülerinnen und Schüler wurde deshalb folgende Aufgabe gestellt: „Zeigt uns, wie Ihr Menschenrechte erlebt! Was bedeuten Rechte wie Meinungsfreiheit, Schutz vor Diskriminierung oder Kinderrechte für Euch persönlich? Wo seht Ihr Herausforderungen? Wo Chancen? Macht sichtbar, warum Menschenrechte gerade jetzt so wichtig sind – in Europa und weltweit.“ Ob Zeichnung, Podcast, Video, Foto oder Text: die Schülerinnen und Schüler zeigten in den unterschiedlichsten Arbeiten ihre Perspektiven auf.
Nach einer musikalischen Darbietung des Chors des Pädagogiums Baden-Baden begrüßte Oberbürgermeister Thomas Jung die Kinder, Eltern und Lehrkräfte und unterstrich in seiner Rede die Wichtigkeit der Themen Europa und Menschenrechte. Er dankte den Kindern und Jugendlichen sowie den Lehrerinnen und Lehrern und lobte die Schüler für die kreative Auseinandersetzung mit dem Wettbewerbsthema. Sein besonderer Dank galt hierbei auch der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau. Deren großzügige Spende hat es ermöglicht, die Preisverleihung auch in diesem Jahr im gewohnten Rahmen zu veranstalten. Markus Philipp, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse, unterstrich in seinem Grußwort die Wertschätzung des öffentlich-rechtlichen Kreditinstituts für diesen Wettbewerb. Werner Henn, Vorsitzender des Kreisverbandes der Europa-Union, erinnerte an das Zustandekommen des Wettbewerbes und bedankte sich bei den Schulen für die Beteiligung. Er bekräftigte noch einmal die Wichtigkeit des europäischen Gedankens, gerade auch in heutiger Zeit mit den vielen Krisen und Unwägbarkeiten.

Anschließend wurden die Preisträgerinnen und Preisträger auf die Bühne gebeten. Es wurden 66 Ortspreise, 22 Landespreise und zehn Bundespreise vergeben. Beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der Grundschule Cité, der Grundschule des Pädagogiums, der Vincenti-Grundschule, der Klosterschule vom. Heiligen Grab, des Richard-Wagner-Gymnasiums sowie der Louis-Lepoix-Schule.
Von den insgesamt 93 baden-württembergischen Bundespreisen gingen gleich zehn an Baden-Badener Schülerinnen und Schüler. Einen besonderen Preis erhielt Nadiia Kahrchenko von der Vincenti-Grundschule. Sie erhielt den Bundespreis mit dem Zusatz „Bundeskanzleramtspreis“. Weitere Bundespreisträgerinnen und Bundespreisträger waren Milana Nemeiksyte, Aurelia Steber und Jasper Stolz, ebenfalls von der Vincenti-Grundschule, Finn Paul Ridinger vom Richard-Wagner-Gymnasium und Carina-Susann Krause, Emily Kury, Leonie Quast, Tanita Renn und Nina Schimansky von der Louis-Lepoix-Schule: Ein toller Erfolg für die Baden-Badener Schülerinnen und Schüler bei über fast 22.000 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen in ganz Baden-Württemberg.

Bildunterschrift:
Preisverleihung im Löwensaal: 98 Kinder und Jugendliche aus sechs Baden-Badener Schulen sind für ihre kreativen Beiträge beim 73. Europäischen Schülerwettbewerb ausgezeichnet worden.
Foto: Andrea Kistner / Stadt Baden-Baden