Gemeinsame Landesvorstandssitzung mit der Europa-Union Rheinland-Pfalz

Im Anschluss an die Sitzung des Landesvorstands der Europa-Union Baden-Württemberg in Landau konnte nach längerer Unterbrechung am Samstag, 18. April 2026 die gute Tradition des Austausches mit dem Landesvorstand der Europa-Union Rheinland-Pfalz wieder aufgenommen werden.

Nach intensiver Vorarbeit wurde am Ende der Sitzung die Absichtserklärung zur gemeinsamen Gründung einer „Interessengemeinschaft Europa in der Metropolregion Rhein-Neckar“ (IGE-MEN) von den Landesvorsitzenden Baden-Württembergs, Evelyne Gebhardt, und der Europa-Union Rheinland-Pflanz, Dr. Norbert Herhammer MdL, dem Kreisvorsitzenden Südpfalz, Jörg Saalbach, und dem der Europa-Union Mannheim, Peter Schulze, die den Austausch auf allen Verbandsebenen strukturiert verstärken soll, unterschrieben werden.

Die europäische Metropolregion Rhein-Neckar erstreckt sich über die Ländergrenze hinweg und bildet historisch,wirtschaftlich und kulturell einen gemeinsamen Raum, in dem es in relativ naher Distanz mehrere Kreisverbände der Europa-Union aus beiden Landesverbänden gibt, deren Mitglieder zum Teil in den örtlichen Bereichen von Kreisverbänden wohnen, in anderen arbeiten und das gesamte kulturelle und sportliche Angebot nutzen und sich der gesamten Region – historisch der Kurpfalz – in ihrem aktuellen starken europäischen Kontext verbunden fühlen.

Ziel der gemeinsamen Interessengemeinschaft IGE-MRN ist es, die Aktivitäten der einzelnen Kreisverbände besser aufeinander abzustimmen und den Mitgliedern eine gemeinsame Plattform anzubieten, ohne die gewachsenen Strukturen und Satzungen aufwändig ändern zu müssen. Gleichzeitig soll die Interessengemeinschaft auch für andere Europa Protagonisten offen sein und die bestehende und gelebte Vielfalt von europabezogenen Aktivitäten und Initiativen in der gesamten Region durch alle Lebensbereiche hindurch präsentieren         

Unser übergeordnetes Ziel dabei ist, europafeindlichen Bestrebungen in der Öffentlichkeit entgegenzutreten und die bereits vorhandenen und gelebten Europa- Realität in der Region zu dokumentieren und weiter zu fördern.

Fotoquelle: Heinrich Kümmerle