Rund 70 Gäste aus Politik, Gesellschaft und den Europaverbänden sind am 4.vergangenen Mittwoch zum Parlamentarischen Abend der Europaverbände im Haus der Geschichte in Stuttgart zusammengekommen. Eingeladen hatten Staatssekretär Florian Haßler MdL, Präsident der Europäischen Bewegung Baden-Württemberg, die Landesvorsitzende der Europa-Union Baden-Württemberg, Evelyne Gebhardt, sowie Sarah Reisinger, Landesvorsitzende der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF).
Im Mittelpunkt des Abends standen die Chancen eines geeinten Europas, die Bedeutung demokratischer Werte und die Perspektiven für die weitere europäische Entwicklung. In den Redebeiträgen wurde deutlich: Europa ist alternativlos. Gerade mit Blick auf die Entwicklungen in Ländern wie Ungarn oder Serbien wurde die Bedeutung eines starken Europas hervorgehoben, das Menschen dabei unterstützt, sich demokratische Rechte und Freiheiten zurückzuholen und für rechtsstaatliche Verhältnisse einzutreten.
Eine besondere Rolle kommt dabei den Europaverbänden im Land zu. Sie leisten mit ihrer kontinuierlichen Arbeit einen wichtigen Beitrag, um den europäischen Gedanken in die Gesellschaft zu tragen, für Europa zu werben und den europäischen Zusammenhalt zu stärken.
Einen Blick auf den französischen Nachbarn warf Professor Dr. Frank Baasner. Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die bevorstehende französische Präsidentschaftswahl und die damit verbundene politische Weichenstellung für das Land. Dabei ging er auch auf die Frage ein, welche Auswirkungen der Wahlausgang auf die deutsch-französischen Beziehungen und die Zukunft Europas haben könnte.
