Den europäischen Gedanken setzte die AG Donauraumstrategie und der Kreisverband Zollernalb am vergangenen Samstag auf ganz besondere Weise um: Als "Donauschmecker" zauberten Europa-Freunde und japanische Gäste ein leckeres Menü.

"Guten Appetit!" Deftige Moussaka aus Rumänien, würziger Hirtensalat aus Serbien und fluffig-süßer Kaiserschmarrn mit Apfelmus standen auf den Tischen der Sigmaringer Bertha-Benz-Schule. Nach gekonntem Kochen griffen alle Gäste zum Besteck. Gemeinsam hatten japanische Studenten, einige Gäste aus mehreren europäischen Ländern, Albstädter, Balinger und Sigmaringer gemeinsam gekocht und ließen es sich schmecken.

Die Donau erstreckt sich mit einer Länge von 2857 km von Donaueschingen bis zum Schwarzen Meer. Der europäische Fluss verbindet viele Kulturen - diesen Grundgedanken hatten die Initiatoren umgesetzt, was sich auch im bunten Drei-Gänge-Menü wiederspiegelte.

Begeistert aufgegriffen wurde die Donauschmecker -Idee von Kurt Sauter und Stadträtin Manuela Heider aus Albstadt, die zu dieser Zeit eine japüanische Gruppe im Zollernalbkreis betreuten. Auch der wissenschaftliche Leiter der Gruppe, Professor Sven Holst, kam dazu. Alle zusammen schnippelten und rührten in der Schulküche.

Fredo Endres, Buchautor, Europareferent und ehemaliger Mitarbeiter des Berliner Senats ergänzte die Donauschmecker-Aktion mit einem Impulsvortrag zum Thema "Quo vadis, Europa - Egoismus anstelle von Zusammenhalt und Nachhaltigkeit". Endres beleuchtete kurz die Donauraumstrategie bevor er auch aktuelle Ereignisse der Ukraine miteinfliessen lies. Zuletzt mahnte er seine Zuhörer, dass Solidarität in Europa auch teilen bedeutet, womit er seinen Vortrag abschloss.

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Bertha-Benz Schule, besonders bei Frau Neukum - der Lehrerin und "Schulköchin"- da wir dank Ihr die Räumlichkeiten verwenden durften.

24.03.2014 | 1475 Aufrufe