Aktuelle Meldungen

Tag der offenen Türe des Europäischen Parlaments

Bild: Tag der offenen Türe des Europäischen Parlaments

Am Sonntag, 14. Mai 2017 nahmen knapp 200 Personen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Elsaß an der diesjährigen Sternfahrt zum Tag der offenen Türe des Europäischen Parlaments in Straßburg teil.

AG Städtepartnerschaften konstituiert sich

Bild: AG Städtepartnerschaften konstituiert sich

Europa wird für die Menschen in den Kommunen und vor allem in den kommunalen Partnerschaften erlebbar. Aus diesem Grund haben sich im Rahmen der Landesversammlung der Europa-Union Interessierte zusammengefunden, die das Thema Städtepartnerschaften in den Mittelpunkt stellen und gemeinsam vertiefen wollen. Zentrales Thema der Arbeitsgruppe ist dabei der Austausch zwischen den Akteuren und deren Vernetzung.

In einem ersten Schritt hat sich die Arbeitsgruppe nun konstituiert und in diesem Zusammenhang den SWR besichtigt. Dabei hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Stephanie Haiber, Moderatorin von "SWR Aktuell BW", auszutauschen und über den europäischen Gedanken zu sprechen.

Wer Interesse an einer Mitarbeit in der Arbeitsgruppe hat, kann sich gerne unter post@eubw.eu an Daniel Frey wenden.

Preise für die besten Reden über Europa verliehen

Bild: Preise für die besten Reden über Europa verliehen

Auf Einladung von Europaminister Guido Wolf MdL fand die Preisverleihung des Sonderwettbewerbs "Rede über Europa" 2017 im Ministerium der Justiz und für Europa statt. Europaminister Wolf ging in seiner Ansprache auf die aktuellen europapolitischen Entwicklungen ein und betonte, dass es in diesen Tagen ganz besonders wichtig ist an die Errungenschaften Europas zu erinnern. Noch immer sei der Friede die größte Leistung der europäischen Einigung. Gerade die junge Generation wachse in einem ganzen anderen Raum Europa auf und sehe auch die Chancen. Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs hätten unter Beweis gestellt, dass die europäische Idee auch weiterhin wichtige Impulse von den nachwachsenden Generationen erhalte. Für die Europaverbände wies Prof. Dr. Christian Steger daraufhin, dass der Redenwettbewerb im Rahmen des Europäischen Schülerwettbewerbs stattfinde. Am 64. Europäischen Wettbewerb hätten mit 24.929 Schülerinnen und Schülern so viele wie lange nicht mehr teilgenommen. Der von der Europa-Union und der Europäischen Bewegung gemeinsam ausgelobte Wettbewerb "Rede über Europa" bringe jedes Jahr besondere Leistungen hervor. Die Preisträgerinnen und Preisträger würden durch den Vortrag ihrer Rede auch zu Botschaftern Europas. Dies stellte Isabel Zoppe, Preisträgerin aus dem Solitude-Gymnasium in Stuttgart-Weilimdorf bei ihrer Rede eindrucksvoll unter Beweis.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2017 sind:

1. Preis: Clara Sophie Deifel (Otto-Hahn-Gymnasium Ostfildern)

2. Preis: Isabel Zoppe (Solitude-Gymnasium Stuttgart-Weilimdorf)

3. Preis: Georgia Ilief (Solitude-Gymnasium Stuttgart-Weilimdorf)

4. Preis: David Danin (Schule Schloss Salem Überlingen)

5. Preis: Josephine Eck / Celine Keppler (beide: Martin-Schleyer-Gymnasium Lauda-Königshofen) / Sarah Henninger (Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wertheim)

6. Preis: Jasmin Gollmer (Edith-Stein-Gymnasium Bretten)

7. Preis: Marian Knopp (Edith-Stein-Gymnasium Bretten)

8. Preis: Manuel Kazenmaier (Edith-Stein-Gymnasium Bretten)

9. Preis: Silas Häffner (Edith-Stein-Gymnasium Bretten)

10. Preis: Nicolas Knoblauch (Kaufmännische Schule-Wirtschaftsschule Geislingen a.d. Steige)

Europa-Union und Junge Europäer - JEF bei den Heimattagen Baden-Württemberg in Karlsruhe präsent

Bild: Europa-Union und Junge Europäer - JEF bei den Heimattagen Baden-Württemberg in Karlsruhe präsent

Die Europa-Union Karlsruhe und die Jungen Europäer - JEF Karlsruhe zeigten gemeinsam mit dem EuropeDirect Karlsruhe und der Eurodistrict Pamina Flagge bei den diesjährigen Heimattagen Baden-Württemberg in Karlsruhe. Eine europäische Kletterwand animierte dazu Europa zu erklimmen. Viele Gewinne winkten beim EU-Glücksrad und das Modell eines "Hauses Europa" zeigte was in Vielfalt geeint praktisch bedeutet. Der Karlsruher Europaabgeordnete Daniel Caspary besuchte den Stand und stellte sich den Fragen der zahlreichen Interessenten. 

Europatag am 9. Mai: „Europas Zukunft liegt in unseren Händen!“

Bild: Europatag am 9. Mai: „Europas Zukunft liegt in unseren Händen!“

Am 9. Mai wird europaweit der Europatag gefeiert und dabei der Schuman-Erklärung, sowie der damit verbundene Geburtsstunde der Europäischen Union gedacht. "Europa steht vor großen Herausforderungen die es gemeinsam zu lösen gilt", so die Vorsitzende der Europa-Union im Südwesten, Evelyne Gebhardt MdEP. „Zwar stehen EU-Austrittsverhandlungen mit Großbritannien vor der Tür und ein beträchtlicher Teil der französischen Bevölkerung hat einer rechtsextremen und EU-feindlichen Politikerin das Vertrauen ausgesprochen. Die Mehrheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger will aber nach wie vor ein vereintes Europa, in Deutschland sogar eine deutliche Mehrheit. Es bleibt dabei: Wir feiern den 9. Mai“, so die Landesvorsitzende weiter.

„Es gibt keinen Grund zu resignieren. Wir haben unsere Zukunft selbst in der Hand und erst, wenn wir das vergessen, ist sie wirklich in Gefahr“, unterstreicht Gebhardt. Jeder und jede einzelne könnten dazu beitragen, dass die Gräben in Europa wieder geschlossen würden. „Pflegen wir unsere grenzüberschreitenden Freundschaften und interessierten wir uns für die Sorgen unserer europäischen Nachbarn! Zeigen wir Flagge für Europa! Es gibt starke Argumente, mit denen wir Nationalismus und EU-Feindlichkeit entgegentreten können. Ob im Alltag, bei Kundgebungen oder in den sozialen Medien: Populismus und Europafeindlichkeit können nur dort gedeihen, wo sie keinen Widerspruch ernten. Die EU braucht mutige Bürger, die sich offen zu der europäischen Idee und den europäischen Werten bekennen“, appelliert die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments.

„Die Mitgliedstaaten der EU stehen zweifellos vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen und die Verunsicherung breiter Bevölkerungsteile ist verständlich. Es ist aber ein Trugschluss zu glauben, dass die wirtschaftlichen, sozialen und sicherheitspolitischen Fragen in nationalen Alleingängen gelöst werden können, von den globalen Themen ganz zu schweigen“, so Gebhardt weiter.

„Wer die EU abschaffen möchte, zerstört nicht nur seine eigene Zukunft, sondern auch die seiner Kinder und Enkel“, warnt die Landesvorsitzende. Gerade die junge Generation fühle sich in einem geeinten Europa zu Hause. So hätten auch in Großbritannien junge Erwachsene mehrheitlich für einen Verbleib ihres Landes in der EU gestimmt. Ein Blick in die blutige Geschichte des Kontinents und die Konflikte in anderen Teilen der Welt zeige zudem, was für eine große Errungenschaft die auf freiheitlichen Werten und gemeinschaftlichem Recht gegründete Europäische Union sei.

„Wie soll es mit der EU nun weitergehen? Diese Frage muss dringend beantwortet werden“, betont Gebhardt. Die Europa-Union begrüße daher das „Weißbuch zur Zukunft der EU“, welches die Europäische Kommission Anfang März veröffentlicht hat. In fünf Szenarien werden dort mögliche Optionen der weiteren Zusammenarbeit auf EU-Ebene zur Diskussion gestellt. „Die Europa-Union wird sich in die Debatte intensiv einbringen“, kündigt Vorsitzende an. „Ob beim Thema Soziales Europa, Außenpolitik oder Migration: Wir wünschen uns eine bessere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene und werden uns dafür starkmachen“, so Gebhardt abschließend.

Die Europäische Union – ein Zukunftsmodell für Europa?

Bild: Die Europäische Union – ein Zukunftsmodell für Europa?

Es zeigt sich immer deutlicher, dass die europäischen Staaten die großen Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam bewältigen können und es in der globalisierten Welt zur Einheit Europas keine zukunftsweisende Alternative gibt. Angesichts fundamentaler Krisen stellt sich den Bürgern der EU jedoch die Frage, ob und wie die Staatengemeinschaft die Herausforderungen meistern kann.

Der ehem. Ministerpräsident Erwin Teufel zu Gast bei der Europa-Union Zollernalbkreis

Bild: Der ehem. Ministerpräsident Erwin Teufel zu Gast bei der Europa-Union Zollernalbkreis

Der langjährige baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel war auf Einladung des Kreisverbands Zollernalb nach Geislingen bei Balingen gekommen. Unter dem Titel "Europa von Kopf auf die Füße stellen" plädierte er in seinem Festvortrag für eine Rückbesinnung auf die europäische Idee und ihre Errungenschaften. Er erinnerte an die Kriege, die Europa im Laufe der Geschichte erschütterten. Diese Spirale der Gewalt sei erst durch die europäische Einigung gestoppt worden, so Teufel. Nun müsse alles getan werden, damit ein starkes und einiges Europa den Frieden auch dauerhaft bewahren könne. Zudem müssten auch die Freiheiten des Binnenmarkts geschützt werden. Europa müsse sich um die großen Fragen der Zeit kümmern, sich jedoch bei vielen Kleinigkeiten heraushalten. Das Prinzip der Subsidiarität müsse wesentlich stärker beachtet werden. Ausgehend von den Gemeinden, über das Land, den Bund bis hin zu Europa müsse es einen Vorrang für die jeweils untere Ebene geben. Mit Blick auf die Flüchtlingskrise plädierte Teufel für ein größeres Engagement zur Bekämpfung von Fluchtursachen und einem besseren Schutz der Außengrenzen. 

Bürgermeister Oliver Schmid begrüßte den ehemaligen Ministerpräsident für die Stadt Geislingen und betonte, dass Geislingen sich als europäische Stadt verstehe und neben der bestehenden Partnerschaft mit dem französischen Ruoms eine weitere Partnerschaft mit einer italienischen Stadt anstrebe. Für die Europa-Union dankte der Stellv. Landesvorsitzende Florian Ziegenbalg dem ehem. Ministerpräsident Teufel für sein Engagement in Sachen Europa und verwies darauf, dass die europäische Idee wieder verstärkt an Wertschätzung erhalte.

Neben Landrat Günther-Martin Pauli waren auch Bundestagsabgeordneter Thomas Bareiß und weitere Bürgermeister zur Veranstaltung gekommen. Kreisvorsitzende Heide Pick konnte auch aufgrund der vielen Gäste eine positive Bilanz des Abends ziehen. 

Weißbuch der EU-Kommission zur Zukunft Europas

Bild: Weißbuch der EU-Kommission zur Zukunft Europas

Die Europäische Kommission hat angesichts der dramatischen Entwicklungen in der EU und der großen Herausforderungen unserer Zeit ein Weißbuch mit fünf Szenarien zur Zukunft Europas vorgelegt und zu einer offenen Diskussion über die weitere Entwicklung der Europäischen Union eingeladen. Die Europa-Union und ihre Jugendorganisation, die Jungen Europäischen Föderalisten, wollen sich aktiv in diesen Prozess einbringen und sich positionieren.

Herzlich willkommen auf den Internetseiten der Europa-Union Baden-Württemberg!

Die Europa-Union Baden-Württemberg ist eine der Untergliederungen der Europa-Union Deutschland und eine überparteiliche Bürgerbewegung im europaweiten Netzwerk der Union Europäischer Föderalisten (UEF), die sich seit mehr als 60 Jahren für ein geeintes, demokratisches Europa in Frieden, Freiheit und Wohlstand einsetzt.

Die Europa-Union Baden-Württemberg will durch Information über politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen in Europa, durch Werbung für Toleranz und Völkerverständigung zwischen den europäischen Völkern und durch Förderung der Kontakte zu unseren europäischen Nachbarn die existenzielle Bedeutung des europäischen Integrationsprozesses verdeutlichen und die Bürger von der Notwendigkeit eines persönlichen Engagements für das neue Europa überzeugen.





Die Europa-Union Baden-Württemberg:

  • greift europäische Themen auf und veranstaltet hierzu im Zusammenwirken mit den politischen und gesellschaftlichen Akteuren des Landes Vortragsabende, Diskussionsforen, Kongresse, Verbands- und Fachseminare,
  • ist Ansprechpartner der Bürger und vertritt die europapolitischen Interessen in den Parlamenten und bei den Regierungen,
  • informiert die Öffentlichkeit auf Kundgebungen und bei Straßenaktionen über europäische Entwicklungen und Perspektiven,
  • veranstaltet Informationsreisen zu den europäischen Einrichtungen in Brüssel, Straßburg und Luxemburg und stellt Kontakte zu den Parlamentariern des Landes her,
  • fördert durch kulturelle Veranstaltungen und Reisen in andere europäische Länder den Kontakt zwischen den Bürgern Europas und das Verständnis für andere Völker und Kulturen,
  • berichtet im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit über wichtige europäische Ereignisse und Entwicklungen.